Wir erinnern uns: Zu Beginn des Herbstes habe ich mir eine Liste mit sieben Büchern erstellt, die ich im Herbst lesen wollte. Mit dem 1. Dezember hält nicht nur die Vorweihnachtszeit, sondern auch der kalendarische Winteranfang Einzug. Zeit also, um ein Fazit meiner Leseplanung Herbst 2017 zu ziehen.

Sieben Büchern standen auf der Liste der zu lesenden Bücher im Herbst 2017. Einige davon lagen bereits mehrere Jahre auf dem (stetig wachsenden) SuB, einige sind erst dieses Jahr dazu gekommen. Um eins vorweg zu nehmen: Die Aktion war kein kompletter Fail. Trotzdem ist natürlich noch Luft nach oben … Schauen wir uns erst mal an, welche Bücher ich unbedingt lesen wollte:

  • Emilio Calderón – Die Karte Gottes
  • Michael Marano – Dawn Song
  • Ursula Posnanski – Erebos
  • Marie Rutkoski – The Winner’s Curse
  • Rick Riordan – Magnus Chase and the Hammer of Thor
  • Benjamin Alire Sáenz – The Inexplicable Logic of My Life
  • Angie Thomas – The Hate U Give

Das habe ich tatsächlich gelesen

Wie oben bereits angedeutet, war der Versuch, nach einer Leseliste zu lesen, kein kompletter Fail. Insgesamt habe ich drei der sieben geplanten Bücher tatsächlich gelesen; zwei davon waren zudem Bücher, die schon ewig ungelesen im Regal standen.

Das erste Buch von der Liste, das den Sprung von ungelesen zu gelesen geschafft hat, ist „Die Karte Gottes“ von Emilio Calderón. Leider konnte ich mich das Buch nicht komplett überzeugen, sondern war eher mittelmäßig. Wer genaues dazu wissen will, sollte sich meine Rezension durchlesen; dort erzähle ich noch mal ausführlicher, warum ich mit dem Buch nicht so ganz warm wurde.

Leider ebenso wenig gepackt hat mich „Erebos“ von Ursula Posnanski. Zwar fand ich das Buch während des Lesens durchaus spannend, allerdings konnte es mich nicht so sehr in den Bann ziehen wie gehofft. Ich glaube, dass auch hier wieder der Fluch des Genres greift: Ich lese eben am liebsten Fantasy, egal, ob High- oder Urban Fantasy. „Erebos“ passt allerdings eher in die Kategorie Mystery bzw. Thriller, und irgendwie kommen dieses Genre und ich nicht zusammen. Schade, aber so weiß ich immerhin, dass ich um Bücher dieses Genres vielleicht lieber einen Bogen machen sollte.

Vollkommen überzeugt hat mich dagegen „Magus Chase and the Hammer of Thor“. Dabei handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Magnus Chase und die nordischen Götter, geschrieben von Rick Riordan. Und okay, das Buch hatte alles, was ich mir von einem Rick-Riordan-Buch erwarte: Dorkige Helden, viele Götterfiguren und noch mehr Humor. Davon einmal abgesehen, habe ich eine neue Lieblingsfigur: Alex Fierro. Eigentlich ist Alex zwar eher ein Nebencharakter, aber ich habe nun einmal ein großes Herz für Badass-Nebenfiguren, die ihr eigenes Päckchen zu tragen haben …

Und der Rest?

Drei Bücher gelesen, das heißt, die restlichen vier liegen noch auf dem SuB. Und das ist für mich auch vollkommen okay. Gut, ich kann nicht verleugnen, dass mein SuB seit Anfang des Jahres geringfügig explodiert ist. Mit rund 65 ungelesenen Büchern bin ich aber immer noch in meiner persönlichen Komfort-Zone, was meinen SuB angeht. Und solange ich mich mit der Menge an ungelesenen Büchern wohlfühle, ist alles in Ordnung. Davon mal abgesehen liebe ich den Blick auf mein SuB-Regal und all die Geschichten, die darauf warten, von mir gelesen zu werden.

Fazit: Auf ein Neues!

Drei von sieben Büchern, das ist doch schon mal ein guter Anfang! Klar ist noch Luft nach oben, aber ich glaube, das System könnte für mich tatsächlich funktionieren. Deswegen werde ich mir auch für den Winter 2017/2018 wieder sechs bis acht Bücher raussuchen, die ich in der Zeit lesen will.