{5-Minuten-Rezension} „The Secret Notebook of Sherlock Holmes“ von Liz Hedgecook

Spätestens seit der BBC-Serie „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman bin ich Fan des brillanten Ermittlers. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich immer noch keine der Original-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson gelesen habe. Ich gelobe jedoch Besserung…

Doch wie kam ich nun zu diesem Buch? „The Secret Notebook of Sherlock Holmes“ fiel mir eigentlich eher durch Zufall in die Hände – nämlich als Zusatzbuch in einer meiner monatlichen MagicChest-Buchaboboxen. Eigentlich ist es nicht unbedingt ein Buch, zu dem ich so greifen würde. Da ich zuletzt aber in einem massiven Leseloch gefangen war, dachte ich, ich versuche es mal mit ein paar Kurzgeschichten. Da kann man ja nicht so viel falsch machen – dachte ich.

Worum geht’s?

„Meet Sherlock Holmes before he was famous!
The discovery of a maroon leather notebook hidden in the great detective’s sock drawer caused a sensation. Now readers can join Holmes and Watson on a romp through 19th-century London, in 29 new and remarkable early cases. These humorous short stories feature appearances by Mycroft Holmes, Inspector Lestrade, and other familiar characters, as well as cameos from several well-known Victorians. They also contain numerous historical liberties. Can Holmes and Watson solve the mystery of Mornington Crescent? Why are all the policemen whispering at Scotland Yard? Is the world prepared for the case of the Giant Rat of Sumatra? Read The Secret Notebook of Sherlock Holmes to find out …“ (© Amazon)

Meine Meinung: Nette Kurzgeschichten mit Schwächen

Tja, turns out: Mit Kurzgeschichten kann man einiges falsch machen. Dabei sind die insgesamt 29 Geschichte rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht mal wirklich schlecht. Allerdings konnte mich keine der Geschichten tatsächlich fesseln, denn dafür waren sie schlicht und ergreifend zu kurz.

Kaum eine der Kurzgeschichten ist länger als fünf bis sechs Seiten und bei den wenigsten davon kommt tatsächlich ein gutes Lesegefühl auf. So schnell man eine Story begonnen hat, ist sie schon wieder vorbei und ich konnte mich weder deren Inhalt noch den Charakteren wirklich nähern.

Dazu kommt, dass einige der Stories kaum oder gar keinen wirklichen Sinn ergeben und mich oft mit einem „WTF did I just read?!“-Gefühl zurückließen. Immerhin: Die einzelnen Geschichten ließen sich flüssig lesen, sodass ich das Büchlein – es hat gerade einmal 146 Seiten – auch zügig beendet habe.

Fazit: Kein Sherlock-Feeling

Ich habe mir von „The Secret Notebook of Sherlock Holmes“ vor allem eines versprochen: Flüssig zu lesende Kurzgeschichten, die mir zumindest das Gefühl geben, dass ich zu sowas wie einem Lesefluss zurückgefunden habe. Das habe ich auch bekommen, doch darüber hinaus bot mir das Buch leider wenig an.

Weder kam ein „Sherlock-Feeling“ auf, noch ist mir eine der Kurzgeschichten länger im Kopf geblieben. Schade. Insgesamt gibt es von mir zwei Sterne für „The Secret Notebook of Sherlock Holmes“.

secret-history-sherlock-holmes-coverDie Fakten zum Buch
Titel: The Secret Notebook of Sherlock Holmes
Autor: Liz Hedgecock
Verlag: White Rhino Books
Seitenzahl: 146 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2016

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