Wenn man nach längerer Abstinenz wieder mit dem Bloggen anfängt, ist das erst einmal ein etwas seltsames Gefühl. Wo soll man überhaupt anfangen? Nun ist das hier nicht der erste Post, den ich seit dem Ende meiner Sommerpause veröffentliche. Aber so ein Monatsrückblick eignet sich ganz gut, auf eben diese näher einzugehen. Also, los geht’s.

Sommerpause: Wieso, weshalb, warum?

Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass es hier auf dem Blog einige Zeit sehr still war. Genauer gesagt: Der letzte Post war der Monatsrückblick aus dem Mai 2018. Das hatte mehrere Gründe, auf die ich gar nicht unbedingt näher eingehen möchte.

Kurz zusammengefasst habe ich mir eine Sommerpause gegönnt, weil ich in der Zeit schlicht nichts hatte, was es zu verbloggen gelohnt hätte. Zwischen Juni und Mitte August habe ich so gut wie nicht gelesen; erst, weil ich zur Fußball-WM abends vor allem mit Fußball schauen beschäftigt war, und dann, weil ich so einer Leseflaute war, dass mich wirklich gar kein Buch fesseln konnte. Dass es mir zusätzlich mental wirklich nicht gut ging, hat auch nicht geholfen und so ging tinyfoxpaws eben in eine kleine Sommerpause.

Ein paar Rezensionen zu den wenigen Büchern, die ich in der Zeit gelesen habe, stehen noch aus, einige andere Posts sind bereits in der Pipeline. Ich hoffe also, dass es hier in nächster Zeit wieder regelmäßig Content geben wird. Und nun widmen wir uns mal dem eigentlichen Inhalt dieses Posts: meinem Monatsrückblick August 2018.

Im August 2018 gelesen

Vor allem im August machte sich die oben bereits angesprochene Leseflaute bemerkbar. Insgesamt habe ich nur zwei Bücher beendet, wobei eines davon zu den Penguin Little Black Classics gehört und mit 53 Seiten wirklich sehr kurz war. Dennoch waren beide Bücher wirklich gut und es liegt definitiv nicht an ihnen, dass ich für sie ewig gebraucht habe.

Gelesen habe ich zum einen „The Sandman“ von E.T.A. Hoffmann, also eine englische Übersetzung von Hoffmanns „Sandmann“. Leider haben wir das damals weder in der Schule noch im Studium gelesen, aber es hat mich wieder daran erinnert, warum ich diese literarische Periode so unglaublich gerne mag. Es ist schön schaurig, dabei aber wirklich ansprechend geschrieben, sodass man zwar weiß, dass man gerade einen Klassiker liest, aber nicht das Gefühl hat, von der in Klassikern oft geschwollenen, anstrengenden Sprache erdrückt zu werden. Falls ihr versteht, was ich meine… Der Sandmann hat mir auf jeden Fall gut gefallen und ich habe das dringende Bedürfnis, noch mehr Romane/Stücke aus dieser Zeit zu lesen.

Das zweite Buch, das ich im August beendet habe, ist „Furyborn“ von Claire Legrand. Nachdem es mir die zwei Erzählperspektiven anfangs nicht ganz leicht gemacht haben, der Geschichte zu folgen, kam schnell der Punkt, an dem es „Klick“ gemacht hat. Ab da fand ich „Furyborn“ sehr spannend und wollte es kaum aus der Hand legen. Vor allem die letzten 200 Seiten flogen dann nur so dahin und ich bin gespannt auf den zweiten Teil der Reihe (wann immer er auch erscheinen mag …).

Meine August-Bücher im Überblick:

  • E.T.A. Hoffman – The Sandman: ★★★
  • Claire Legrand – Furyborn: ★★★★

Neuzugänge Juni bis August 2018

Wie war das noch gleich: Wer wenig liest, kauft umso mehr Bücher? Tja, nun …. Das hat sich bei mir zumindest etwas bewahrheitet, sodass während meiner Leseflaute zwar der SuB nicht ins Unermessliche gestiegen, aber doch um einige Bücher gewachsen ist. Meine Neuzugänge seit Anfang Juni:

  • Katherine Arden – The Bear and the Nightingale
  • Tracy Banghart – Grace and Fury
  • Sarah Rees Brennan – In Other Lands
  • Agatha Christie – Murder on the Orient Express
  • Alexandra Christo – To Kill a Kingdom
  • Cara Delevigne – Mirror, Mirror
  • Charlotte Gordon – Romantic Outlaws
  • Theodora Goss – The Strange Case of the Alchemists Daughter
  • Tessa Gratton – The Queens of Innis Lear
  • Cynthia Hand, Brodi Ashton, Jodi Meadows – My Plain Jane
  • Frances Hardinge – The Lie Tree
  • Daisy Hay – Young Romantics
  • Claire Legrand – Furyborn
  • Sandyha Menon – From Twinkle with Love
  • Mary Shelley – Matilda
  • Peng Shepherd – The Book of M

16 neue Bücher in drei Monaten: Damit kann man leben, denke ich. Aktueller SuB-Stand: 88 ungelesene Bücher … Mein Ziel ist zumindest, bis Ende des Jahres unter den 100 Büchern zu bleiben. Man darf gespannt sein, ob ich das schaffe, Wetten werden angenommen 😉

 

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